Ladykillers (50th Anniversary Edition)
Actor(s):
Sir Alec Guinness, Cecil Parker, Herbert Lom
Director(s):
Alexander Mackendrick
Label: Universal/DVD
Publisher(s):
Universal/DVD
Studio: Universal/DVD
Manufacturer: Universal/DVD
Binding: DVD
Format(s): Dolby, HiFi Sound, PAL
Rating: Freigegeben ab 16 Jahren
List Price: EUR 13,99
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Customer Reviews
Rabenschwarzer Filmklassiker!!!
Dass dieser Film einer der bitterbösest-britischen Filmklassiker ist, weiß sicherlich jeder, der ihn mindestens einmal gesehen hat.
Situationskomik (wenn z. B. die alte Lady mit einem Hammer gegen die marode Wasserleitung hämmert, damit sie frisches Wasser für ihren Tee bekommt) und rabenschwarzer Humor (genial böse, fast schon teuflisch: Alec Guiness!) vereinen sich zu diesem Filmmeisterwerk.
Vergessen sollte man hingegen das geradezu lächerliche Remake mit Tom Hanks.
Dieses stellt, in meinen Augen, eine echte Beleidigung des Originals dar und dümpelt seit Erscheinen irgendwo in der hinterletzten Ecke vor sich herum, wo es auch hingehört.
Wenn Ladykillers, dann nur das Original!
Extras: leider dürftig, nur eine Fotostrecke. Da hätte man mehr machen können, aber was solls.
Der Film macht alles wieder wett!
Ein Edelstück im Klassiker-Regal!
Eine alte, liebenswürdige Dame mit den gediegensten Umgangsformen vermietet zwei Zimmer ihres Heimes an einen Herrn, der sich mit vier weiteren zu regelmäßigen Musikproben trifft - wovon die gute Mrs. Wilberforce sehr angetan ist. Die Musikproben werden allerdings durch eine aufgelegte Schallplatte vorgetäuscht, und die fünf "Musiker" planen derweil einen Überfall auf einen Werttransporter, dessen Durchführung dann auch im Film zu sehen ist. Die unschuldige Vermieterin wird ohne ihr Wissen mit eingespannt und übernimmt eine tragende Rolle im Raubgeschehen, ohne auch nur etwas davon zu ahnen. Als sie aber schlußendlich doch noch daraufkommt, läuft die Komödie zur Hochform auf: Mit den Gangstern und Mrs. Wilberforce treffen nun Brutalität und reinste Unschuld aufeinander und führen zu köstlichen Szenen und Schlagabtauschen zwischen den beiden Parteien.
Die Auflösung/das Ende (das hier nicht verraten wird) kürt die britische Verfilmung, die sowohl von einer netten Idee als auch von beeindruckenden schauspielerischen Leistungen lebt.
Als Familie haben wir diesen Film in seiner liebenswerten alten Aufmachung, welcher unsere Nerven nicht strapazierte, einfach genossen.
Wir empfehlen ihn gerne weiter.
...schwarzer Humor der edelsten Sorte
Es gibt für mich nur einen "The Ladykillers", und das ist der britischer Spielfilm aus dem Jahr 1955 von Alexander Mackendrick und definitiv nicht das Remake von Ethan und Joel Coen aus dem Jahr 2004!
Ein charmantes und sehenswertes Kriminallustspiel der besten britischen Art, mit makabren Witzen, geist- und einfallsreich inszeniert und von Katie Johnson als Mrs. Wilberforce sowie Alec Guinness als Professor Marcus brillant gespielt. Die Ironie der einzelnen Situationen wird im Sinne der Komik vor allem in der ersten Hälfte köstlich ausgenutzt. Auch wenn in der zweiten Hälfte Elan und Tempo des Films etwas abnehmen, so wird dies erfolgreich und überzeugend durch die wunderbar überzeichneten Karikaturen eines hervorragend spielenden Ensembles überdeckt.
...ein Juwel der klassischen englischen Gangsterkomödie über eine knuddelige Oma, an der sich eine Gangsterbande die Zähne ausbeißt
Tausend mal besser, als der Nachfolger
Ehrlich gesagt hatte ich bis zur Neuverfilmung von Ladykillers mit Tom Hanks noch nie etwas von diesem Film gehört.
Fand ich die Version mit Tom Hanks am Anfang noch ganz gut, so muss ich diese Meinung, nachdem ich die Originalversion gesehen habe, revidieren. Das Original ist nicht nur tausendmal besser, es zeigt dem Nachfolger dadurch auch ganz deutlich auf, wo dessen Schwächen sind.
Kurz zum Inhalt: Prof. Marcus plant einen Überfall auf zwei Geldtransporter. Ihm zur Seite steht eine urkomische Schurkenbande. Sie haben sich vorher noch nie gesehen und treffen sich das erste Mal im gemieteten Zimmer im Haus der leicht exzentrischen Ms. Wilberforce. Die Bande gibt aus ein Streichquartett zu sein, doch durch die nette und gleichzeitig aufdringliche Art der alten Dame, fällt es der Bande zunehmens schwerer ihre Tarnung aufrecht zu halten. Das Unheil nimmt seinen Lauf....
Im Gegensatz zum Neuverfilmung legt dieser Film seinen Schwerpunkt nicht auf die Planung und Durchführung des Überfalls, sondern auf die Zeit danach. Also dem verzweifelten Versuch mit dem Geld zu fliehen und Mrs. Wilberforce los zu werden.
Der Film ist aus damaliger Sicht nur mit Alec Guinness als Star besetzt gewesen. Aus heutiger Sicht vereint der Film die Creme de la Creme der damaligen britischen Schauspieler: Neben Alec Guinness, spielen der damals noch junge Peter Sellers (Der rotarose Panther), Herbert Lom, Katie Johnson, Cecil Parker, Danny Green, und Jack Warner mit.
Durchweg alle Schauspieler legen in diesem Film eine derartige Meisterleistung hin, dass heutige Kollegen vor Neid erblassen dürften.
Ansonsten brilliert dieser Film durch tief schwarzen britischen Humor, perfekt geschriebene Dialoge und ein bis ins letzte Detail ausgefeilte Drehbuch.
Zur Qualität: Im Gegensatz zu einer anderen Rezension kann ich nur gutes sagen. Das Bild ist komplett digital überarbeitet worden und kommt gestochen scharf und in brillianten Farben auf den Fernseher. Und zumindest der deutsche Ton ist Rauschfrei. Andere Tonspuren habe ich allerdings nicht getestet!
Fazit: Ein Film, bei dem Freunde des schwarzen, britischen Humors voll auf ihre Kosten kommen!
Schwarzer britischer Humor vom Feinsten - Kult
Ein MUST SEE für alle, die den Film noch nicht kennen. Einige Dinge kann man nicht verbessern - dieser Kult-Film gehört dazu. Niemand beherrscht den schwarzen Humor so gut, wie unsere Freunde von der Insel. Wo gäbe es anderswo auch so herrlich "überkandidelte" aber furchtlose alte Damen oder derart spleenig-menschliche Verbrecher, die sich vor der ultimativen bösen Tat drücken wollen und dennoch morden, was das Zeug hält.
Wer hier nicht lachen kann, sollte dringend zum Arzt gehen.
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